Donauschwaben
Verband der Donauschwaben in Oberösterreich

Landsmannschaft der Donauschwaben in Oberösterreich

Die "Landsmannschaft der Donauschwaben in Oberösterreich“ ist die Organisation der in Oberösterreich ansässigen Donauschwaben mit Sitz in Wels, Maria Theresiastrasse 33.
Der Verein hat mehr als 1.100 Mitglieder und ist Mitglied des "Dachverbandes der Donauschwaben (DAG)" in Wien.

Die Aufgabenbereiche der Landsmannschaft sind:

  • Betreuung ihrer Mitglieder in sozialen und rechtlichen Fragen
  • Organisation von Erinnerungs-, Kultur- und brauchtumsbezogenen Veranstaltungen und Gesellschaftstreffen; Teilnahme an Heimat- und Trachtenfesten
  • Jährliche "Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben" nach Altötting
  • Pflege der Heimatmuseen in Wels, Braunau, Vöcklabruck, Marchtrenk.
  • Jährliche Totengedenkfeiern  an den von donauschwäbischen Vereinen errichteten Gedenkstätten.
  • Vertretung der Interessen ihrer  Mitglieder hinsichtlich zu erwartender Entschädigungen durch die Nachfolgestaaten ex-Jugoslawiens.
  • Bewahrung und Sicherung von Dokumenten und Überlieferungen unserer kulturellen Identität in der alten Heimat.
  • Mitwirkung an der historischen Aufarbeitung des Völkermordes nach Kriegsende, der an unseren Landsleuten durch das Partisanenregime verübt wurde.
  • Herstellung und Pflege von Kontakten sowohl zu führenden Historikern der alten Heimat die um geschichtliche Wahrheit bemüht sind,  als auch zu wohlmeinenden dortigen Politikern, zur Normalisierung der Beziehungen und Erhaltung der Erinnerung an unsere jahrhundertelange Ansiedlung im Lande.

Das Mitteilungsblatt der Landsmannschaft ist das Bindeglied zwischen den Mitgliedern und der Landesleitung und erscheint drei bis vier Mal jährlich. Die Mitglieder erhalten das Blatt kostenlos. Der Mitgliedsbeitrag beträgt  € 10,-- pro Jahr.
Freiwillige Spenden unterstützen das ohnedies sehr knappe Budget der Landsmannschaft.
Darüber hinaus fördern Landesregierungsmitglieder, Abgeordnete, Bürgermeister, Freunde aus Politik, Kultur und Wirtschaft unsere Vereinsarbeit..
Der Stadtrat von Wels hat im Jahre 1963 die Patenschaft der Heimatvertriebenen übernommen.

Aus heutiger Sicht sind die Donauschwaben in Oberösterreich voll integriert und anerkannt. Oberösterreich ist unsere neue Heimat geworden und dafür bekunden wir vielfachen Dank.
Die Donauschwaben haben dank ihres Fleißes und ihrer allgemeinen Leistungsbereitschaft dieses Land nach dem 2. Weltkrieg mit aufgebaut und sich nach und nach in den Gemeinden und Städten angepaßt und eingelebt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Nachkriegsjahre) wurden Bindungen geschaffen - familiär, kulturell, sportlich, gesellschaftlich und politisch – auf Grund derer eine Heimatfähigkeit entstanden ist.

Ungeachtet dieser schrittweisen Eingliederung in Oberösterreich hat - zumindest die Erlebnisgeneration - unsere heimatbezogene donauschwäbische Kultur- und Brauchtumstradition in der Vereinsarbeit bewahrt.